Erfahren Sie, wie sich Ihre Haut mit dem Alter verändert

Erfahren Sie, wie sich Ihre Haut mit dem Alter verändert

Erfahren Sie, wie sich Ihre Haut mit dem Alter verändert

20 Jahre

Hautmerkmale

  • Die Haut ist elastisch, glatt und straff.
  • Gelegentlich treten Unreinheiten oder Pickel auf.
  • Im Grunde genommen beginnt der Alterungsprozess bereits bei der Geburt, doch in der Kosmetologie gilt das 21. Lebensjahr als der Zeitpunkt, an dem dieser Prozess sichtbar in Gang kommt. Äußerlich sind Veränderungen zu diesem Zeitpunkt meist noch nicht erkennbar.
  • Äußere Einflüsse können trotz des guten Hautturgors eine vorzeitige Hautalterung verursachen. Dazu zählen: Sonnenexposition (Lichtalterung), Mimikgewohnheiten (Stirnrunzeln, Hochziehen der Augenbrauen, Nase rümpfen, Zusammenkneifen der Augen, die Wange abstützen, Lippen spitzen) sowie eine falsche Hautpflege.
  • Das Risiko für Pigmentflecken, feine Fältchen, erweiterte Äderchen und eine Verdickung der Epidermis steigt.

Professionelle Pflege

  • Es wird empfohlen, eine Kosmetikerin aufzusuchen, um den eigenen Hauttyp zu bestimmen und die passende Heimpflege auszuwählen.
  • Vor einer Reise ans Meer oder bei regelmäßigem Solariumbesuch ist eine Pflegekur mit Hyaluronsäure sinnvoll.
  • Bei fettiger Haut wird eine Serie chemischer Peelings auf Basis von Mandel- und Salicylsäure (alle 2–3 Wochen) empfohlen.
  • Zur Reduktion von postinflammatorischen Hautverfärbungen eignet sich eine Mikrostromtherapie.

30 Jahre

Hautmerkmale

  • Erste feine mimische Falten treten auf – Zornesfalten, Krähenfüße, Linien um den Mund. Anfangs sind sie nur bei aktiver Mimik sichtbar, mit der Zeit aber auch in Ruhe erkennbar.
  • Die Kollagenproduktion nimmt ab, was sich direkt auf die Spannkraft der Haut auswirkt.
  • Die Pigmentbildung wird als Reaktion auf UV-Strahlung ungleichmäßiger, erste Pigmentflecken können auftreten.
  • Mimikfalten in Bereichen mit starker Muskelaktivität sowie feine Linien unter den Augen werden mit bloßem Auge sichtbar.
  • Insgesamt verliert die Haut an Dichte und Tonus.

Professionelle Pflege

  • Pflegebehandlungen sollten nun kurweise erfolgen: chemische Peelings außerhalb der sonnenintensiven Monate, Mesotherapie zweimal jährlich in einer Serie von 3–4 Sitzungen.
  • Es ist besonders wichtig, dass professionelle Pflege jetzt zu einem festen Bestandteil des Lebens wird. Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zu gesunder, gepflegter Haut in der Zukunft.

40 Jahre

Hautmerkmale

  • Mimikfalten vertiefen sich und werden statisch.
  • Nasolabialfalten entstehen, Mundwinkel beginnen abzusinken.
  • Die Wangen wirken flacher, das Volumen im Bereich der Jochbeine nimmt ab.
  • Die Verteilung des Unterhautfettgewebes verändert sich, was sich auf die Gesichtskontur auswirkt – sie verliert an Definition, der Effekt eines „verschwommenen“ Gesichtsovals entsteht.
  • Die Haut verliert an Festigkeit und Elastizität durch den Rückgang der Kollagenproduktion.
  • Die Zellerneuerung verlangsamt sich, wodurch die Haut fahl wirken kann.
  • Die Poren vergrößern sich, das Hautbild erscheint ungleichmäßig.
  • Altersbedingte Veränderungen betreffen nun auch Hals und Dekolleté.
  • Die Haut wird trockener und empfindlicher, besonders im Augenbereich.
  • Hyperpigmentierung wird hartnäckiger.
  • Altersprozesse schreiten sichtbar voran: ausgeprägte Falten, nachlassende Spannkraft, müder Gesichtsausdruck.

Professionelle Pflege

  • Der Fokus liegt auf Behandlungen, die die Hautqualität verbessern: apparative Verfahren, Revitalisierung, Lifting, Peelings, Diamant-Mikrodermabrasion.
  • Empfehlenswert sind Kuren mit Hyaluronsäure in Kombination mit Peptiden und Aminosäuren – sie sorgen für eine tiefgehende Hydration und regen die Regeneration der Haut an.
  • Professionelle Pflege sollte keinesfalls vernachlässigt werden.
  • Ein Besuch im Kosmetikstudio mindestens einmal im Monat ist wichtig – die Regelmäßigkeit der Behandlungen hilft, die Hautalterung zu verlangsamen und das Hautbild nachhaltig zu verbessern.

50 Jahre

Hautmerkmale

  • Die Haut wird dünner und trockener – bedingt durch den Rückgang des Östrogenspiegels.
  • Das Volumen der Wangen nimmt ab, die Haut beginnt sichtbar zu erschlaffen.
  • Tiefe Falten entstehen, insbesondere im Mundbereich: Die Lippen werden schmaler und zeigen Fältchen, die Mundwinkel sinken ab.
  • Im Schläfenbereich bilden sich Vertiefungen, das gesamte Gesichtsvolumen verändert sich.
  • Anzeichen von Lichtalterung treten verstärkt auf: Altersflecken und ungleichmäßige Pigmentierung werden sichtbar.
  • Deutliche altersbedingte Veränderungen setzen ein, die mit hormonellen Umstellungen in den Wechseljahren verbunden sind.
  • Die Elastizität und Spannkraft der Haut nehmen deutlich ab, sie wird empfindlicher, trockener und bekommt eine pergamentartige Textur.
  • Das Fettgewebe verlagert sich, wodurch die Gesichtskontur ihre Klarheit verliert.

Professionelle Pflege

Verjüngende Behandlungen in diesem Alter zielen darauf ab, die Spannkraft, Elastizität und das Hautbild wiederherzustellen:

  • Mesotherapie – regt die Kollagenproduktion durch Injektionen mit einem Cocktail aus Aminosäuren und Vitaminen in den betroffenen Hautbereichen an.
  • Elektroporation – mithilfe von Impulsströmen gelangen aktive Wirkstoffe in die tieferen Hautschichten.
  • Myostimulation – aktiviert die Gesichtsmuskulatur durch niederfrequenten Strom und verbessert so die Muskelspannung.
  • Lymphdrainage – unterstützt den Abtransport überschüssiger Flüssigkeit, reduziert Schwellungen und fördert die Mikrozirkulation.

60 Jahre

Hautmerkmale

  • Die Haut wird schlaff und bildet ausgeprägte Falten und Hautüberschüsse.
  • Die Form der Wangen verschlechtert sich, die Gesichtskonturen verlieren weiter an Klarheit.
  • Die Haut ist sehr dünn und empfindlich.
  • Der Teint wirkt fahl durch eine verminderte Durchblutung.
  • Die Regeneration des Gewebes verlangsamt sich, selbst leichte Reize können zu subkutanen Blutergüssen führen.

Professionelle Pflege

Die Pflegerichtlinien ähneln weitgehend denen des vorherigen Jahrzehnts, jedoch liegt der Schwerpunkt nun auf intensiveren und regenerierenden Methoden:

  • Verwenden Sie Anti-Aging-Produkte, die reich an Vitaminen, Antioxidantien und Nährstoffen sind – sie fördern die Regeneration und lassen die Haut frischer und vitaler erscheinen.
  • Biorevitalisierung mit Hyaluronsäure und mitteltiefe Peelings bleiben weiterhin relevant – sie verbessern die Hautstruktur und regen zelluläre Prozesse an.
  • Apparative Methoden (z. B. auf Basis von Radiofrequenz oder Lichtenergie) bieten ein sanftes, aber wirksames Lifting – ohne größere Kontraindikationen oder Ausfallzeiten. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Behandlungen ist ihr therapeutischer Effekt: Die Haut profitiert nicht nur von der Verjüngung, sondern auch von einer generellen Verbesserung ihres Zustands.